Coworking als perfekte Lösung für ungenutzte Büroflächen

Gemeinsam statt einsam: Coworking boomt und bietet dabei noch viel mehr, als die einfache deutsche Übersetzung vermuten lässt: Innovative Menschen und kleine, flexible Unternehmen arbeiten gemeinsam an einem Ort und schaffen dabei eine neue Art von Gemeinschaftsgefühl. Ganz nebenbei minimieren sie so auch die Kosten für schicke Büros und profitieren zudem vom Austausch untereinander. Große Anbieter wie das US-amerikanische Unternehmen WeWork greifen die Entwicklung auf und heben das Thema auf ein neues Niveau, indem sie weltweit Arbeitswelten wie bei Google, Facebook und Co entwerfen – inklusive Bier-und Massage-Flatrate – und ihren Kunden zugänglich machen.

Diesem Trend folgend erblicken aber auch immer mehr „klassische“ Coworking-Spaces, vor allem in den größeren Städten, das Licht der Welt. Sie bieten sehr flexible Bürolösungen und nebenbei auch Möglichkeiten zum Networking.

Die Nachfrage auf Mieterseite nach kleinen und flexiblen Büros oder einzelnen Räumen steigt ebenfalls – vor allem durch immer mehr Start-Ups, eine zunehmende Anzahl Selbständiger und Freelancer, die gerne raus aus ihrem Homeoffice möchten, sowie eine zunehmende Anzahl Kleinstunternehmen. Diese Zielgruppen scheuen häufig langjährige Mietverträge wie der Teufel das Weihwasser.

Diesen Trend können sich nun alle Unternehmen mit freien Kapazitäten in ihren aktuellen Flächen zunutze machen. Denn die Nachfrage auf Mieterseite bezieht sich auf einzelne bis mehrere Räume, die flexibel genutzt werden können und sie nicht im Rahmen von langen Vertragslaufzeiten zu eng binden. Dazu sollen die Plätze oder Räume relativ preiswert sein.

Das perfekte Modell für die Untervermietung einzelner Räume oder – bei größeren Freiflächen – der Eröffnung eines ganzen Coworking-Space. Der große Vorteil in diesem Modell: Die Flächeninhaber können günstiger kalkulieren als professionelle Coworking-Spaces und damit ein attraktiveres Angebot gestalten.

Gerade für Unternehmen, die größere Flächen anmieten, langfristig denken und ausreichend Backup-Flächen für die kommenden Jahre oder Jahrzehnte kalkulieren, kann das Modell eine optimale Lösung darstellen. Sie mieten oder erwerben bis zu 50% mehr Fläche als sie aktuell benötigen, und planen mit entsprechender Zwischennutzung Dritter. Da es bei größeren Freiflächen häufig schwierig ist, einen einzelnen Mieter hierfür zu finden, werden die Flächen parzelliert und kleinteilig untervermietet – Coworking für Jedermann.

Der Vertrieb dieser kleinteiligen Flächen erfolgt über entsprechende spezialisierte Plattformen, die sich auch um die gesamte Abwicklung des Untermietprozesses wie Beschaffung von passenden Mietern, Zahlungshandling und Übernahme des Zahlungsausfallrisikos auf Mieterseite kümmern. Ein rundum-sorglos-Paket mit minimalem Aufwand.

Christian Maurer

Christian Maurer

Gründer von ShareDnC

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